5.000 mAh für 200€? Gigaset GS270+ Testbericht

5.000 mAh für 200€? Gigaset GS270+ Testbericht

5.000 mAh für 200€? Gigaset GS270+ Testbericht

https://youtu.be/HsGJLHgMg2M

Mitgeliefert werden diesmal auch Kopfhörer. Diese sehen für Handy Kopfhörer erstaunlich gut aus. Beim Hören von Musik hatte ich das Gefühl, als würden die Kopfhörer ein wenig die Umgebungsgeräusche ausblenden aber dafür hört man ein paar Sekunden nachdem der Ton weg ist noch ein künstliches Rauschen.  Von Außen haben wir wieder das Plastikgehäuse. Für „Plastik“ fühlt es sich aber doch sehr hochwertig an – und das ist es auch! Ganz dem Motto „Made in Germany“ oder eher „Components purchased in China and built up in Germany“ knarzt nichts und ist auch Stabil. Meinen mehr oder wenig geplanten Droptest aus 50cm hat das Handy tadellos überstanden. Der Druckpunkt der Lautstärke und Powertasten ist gut und endlich wurden die Fetten Bildschirmränder unten mit dem Homebutton, der Zurück und der Tabtaste belegt. Dadurch stehen dem Nutzer mehr Bildfläche zur Verfügung, wobei 5,2 Zoll für die allermeisten ausreichen sollte. Gigaset hat hier wieder auf IPS Panel zurückgegriffen. Die Auflösung hat sich auch verbessert, denn es wird nun FullHD mit 1920 x 1080 Pixeln verbaut. Durch die IPS Technik haben wir gute Blickwinkel, schöne Farben und ein scharfes Bild aber leider schlechte Schwarzwerte. Abends ist das echt störend genauso wie die Benachrichtigungs LED. Bei der ist es so, dass Gigaset einen Difusor verbauen sollte weil die weiße LED einem nachts sonst direkt ins Auge strahlt. Es ist so eingestellt, dass die Led blink wenn man eine neue Benachrichtigung erhält. Somit muss man nicht immer das Handy einschalten um dies zu überprüfen. Wenn das Gerät lädt, leuchtet die LED dauerhaft – Da muss man dann wieder selbst nachgucken ob man eine neue Benachrichtigung hat. Die kleine Funktion ist wirklich praktisch. Gigaset hat das vorinstallierte Anrdoid Nougat 7.0 mit ein paar zusätzlichen „Smart Freatures“ ausgestattet. Darunter ist eine Scrennshot Funktion, bei der man mit 3 Fingern nach oben oder unten scrollt. Das ist für mich komplett unnötig denn fast immer scrollt man dabei auch die Seite herunter oder klickt etwas an und genau davon wird dann der Scrennshot gespeichert. Die normale Home+Power Tastenfunktion wurde aber leider deaktiviert. Das andere Smart Frutere das programmiert wurde ist,dass man wenn das Display aus ist einfach einen Buchstaben malen kann und dann öffnet sich eine beliebige App. Aber auch hier wurde ich enttäuscht- denn bei mir werden die Aktionen ausgelöst ganz ohne das ich das will und deswegen hab ich‘s direkt deaktiviert. Manche vorinstallierten Anwendungen sehen einfach nur hässlich aus. z.B. die Kamera App oder manche App Icons sehen aus wie von Android 3. Deswegen habe ich einen Launcher installieret, denn das ist ja das gute bei Android. Auch die vorinstallierten Werbeapps hätte man sich sparen können. Zum Glück kann man diese aber vollständig deinstallieren. Auch der Fingerabdrucksensor wurde bei mir manchmal unbeabsichtigt ausgelöst aber ansonsten gefällt mir dieser sehr gut. Er funktioniert zuverlässig und schnell. Inzwischen will ich ein Handy ohne Fingerabdrucksensor garnicht mehr nutzten und ich glaube da kann mir jeder der mal selbst einen Fingerabdrucksensor hatte zustimmen.

Jetzt muss ich aber noch ein paar Kritikpunkte ergänzen:

Das Erste ist der Lautsprecher, dieser Klingt ganz normal nur wenn man das Handy auf den Tisch legt kann man den Klang vergessen, es ist viel zu dumpf und leise weiter geht es mit dem eigentlich gut gemeinten Einschub für Sim Karten oder SD- Karten. Das ganze funktioniert mit einer Art Schublade welche man nur mit einer dünnen Nadel oder dem Mitgelieferten Sim-Injector Tool öffnen kann, unterwegs die SD-Karte wechseln ist also sehr umständlich. Hat man das ganze dann geöffnet, stellt man aber fest, dass man nur eine Sim Karte und eine Speicherkarte einbauen kann. Wer das beliebte Dual-Sim von den Vorgängern nutzten will, muss die SD-Karte weglassen. Nachdem der Einschub wieder verbaut ist, stört die Vertiefung bei der Handhabung.Auch wenn Gigaset mit guten Verbindungsstandarts wie aktuellen Wlan, Bluetooth und Mobilfunkchips wirbt fehlt das NFC.

Und nun mein größter Kritikpunkt:

Die Kamera

Für 200€ darf man wesentlich mehr erwarten, denn es wurde die geliche Kamera wie im vorgänger genutzt. Fotografieren macht mit der Kamera nicht wirklich Spaß. Wenn man z.B. einen Bildschirmtext abfotografiert hat man große Weiße flecken am Rand und die Low Light Performance ist auch richtig schlecht. Auch der Autofokus stellt nicht immer passend scharf und dadurch hat man verschwommene Bilder. Unter Optimalbedingungen, also draußen bei viel Licht und einer ruhigen Hand bekommt man manchmal auch gute Bilder hin aber das ist leider eher selten der Fall. In der Beschreibung hab ich einige Beispielbilder verlinkt, dann könnt ihr euch selbst einen Eindruck machen, vielleicht reicht euch persönlich die Bildqualität aber mir reicht sie nicht.Videos sind ähnlich wie die Bilder, aber das Mikrofon ist bei Videos und bei Telefonaten sehr gut. Und das größte Highlight habe ich euch noch vorbehalten und das ist der 5.000 MaH Akku. Und der ist einfach genial!  Zum Vergleich euer aktuelles Smartphone hat zwischen 2.000 und 3.000 MaH also haben wir beim Gigaset Modell fast das doppelte. Wie lange der Akku hält hängt natürlich sehr von eurer Nutzung ab.  Bei Spielen solltet ihr 6 Stunden Screen On Time schaffen, bei normaler Nutzung 8 Stunden    Bei mir hat das Gerät am Abend meist noch über 40% und dabei hab ich den ganzen Tag Mobiledaten oder Wlan an und über vier Stunden Screen-On Time. Auch wenn ich es vergesse am Abend aufzuladen komme ich noch ohne Probleme durch den ganzen Tag. Also wer es schafft den Akku an einem Tag aufzubrauchen der ist echt zu viel am Handy- Ich habe einen Extremtest gemacht und bin auch 12 Stunden Screen-On Time gekommen!

Das Aufladen des Akkus geht am Anfang relativ schnell wird aber wenn der Akku bei ca. 50% ist langsamer.


Fazit:

Wer gerne fotografiert wird mit dem Gigaset GS 270 nicht glücklich, aber wenn man nur wenige Bilder macht und einen sehr Guten Akku haben will und auch ein paar kleine

Kompromisse eingeht, der sollte den Kauf auf jeden Fall in Betracht ziehen.Bleibt nur noch die Frage, ob man sich die Plus Variante, mit 3 GB Ram und 32 GB Speicher nimmt, oder das normale GS270 mit 2GB Ram und 16 GB Speicher.

Ich würde sagen wenn man auch Spiele spielen will, was durchaus flüsig geht, dann lohnt sich der 20€ Aufpreis zur Plusvariante.

 

Bilder vom GS270+: https://photos.app.goo.gl/7FXCYztipFkgqXNA2

Danke an Gigaset für die Bereitstellung des Gigaset GS270 Plus. Meine Meinung bleibt davon natürlich unbeinflusst.

Website von Gigaset: http://www.gigaset.com/de_de/
Produkt: http://www.gigaset.com/de_de/gigaset-gs270/

 

Was ist deine Meinung zu diesem Produkt?

Was taugt ein 140€ Handy? Gigaset GS 160 Testbericht

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Du suchst ein günstiges neues Handy?

Dann solltest du dir mal das Gigaset GS160 genauer anschauen, wir haben es zumindest gemacht und hier kommt der Testbericht!

 

Hinweis: Das Gerät wurde für diesen Test von Gigaset zur Verfügung gestellt, dies verändert aber nicht meine Meinung!

Im Lieferumfang befinden sich das Handy, übliche Anleitungen, ein USB Kabel, sowie das Steckdosenadapter. Einen Kopfhörer sucht man vergeblich.

Das Gerät ist aus Plastik gemacht aber es fühlt sich dennoch gut verarbeitet an. An den Seiten soll das Plastik Aluminium imitieren. Kamera, LED, Lautsprecher und ein Fingerabdrucksensor befinden sich auf der Rückseite- Die Vorderseite wirkt aufgeräumt, indem man dort nur die Ohrmuschel, das 5 Zoll IPS Display, und die Frontkamera sieht.

Als Software ist Android 6.0 installiert. Es ist grob gesehen das Googel Stock Rom, also die Standard Version mit nur wenigen Anpassungen des Herstellers. Die Änderungen, welche gemacht wurden haben uns aber nicht wirklich überzeugt, wie z.B. die App Icons, die Hintergrundbilder und der Super Energiesparmodus.

Eine gute Sache wurde aber eingebaut und zwar kann man ein C auf dem ausgeschaltetem Display malen und schon öffnet sich die Kamera, wenn man ein M malt, das Mailprogramm usw.

Da man anders als z.B. bei Samsung nicht einfach einen Doppelklick auf den Homebutton machen kann um die Kamera zu öffnen ist es wirklich sehr nützlich.

Das App Icon der Kamera ist mir jedesmal ein Dorn im Auge aber auch wenn wir bei der Kamera bleiben, wird man enttäuscht. Es wirkt teilweise wie ein Glücksrad ob das Bild okay oder schlecht wird. Wenn man zu viel Licht hat, wirkt alles verschmiert und bei zu wenig Licht ist es ähnlich. Auch sind die Bilder nicht sehr hochauflösend oder sehr scharf. Die Farben gelingen der Kamera, genauso wie dem Display. Der Bildschirm ist natürlich kein Amoled sondern nur IPS mit HD Auflösung. Leider konnten wir 2 tote grüne Pixel im Display erkennen.

Performance ist nicht die Stärke des Gerätes, verbaut sind 1 GB Arbeitsspeicher und ein älterer Mediatek Prozessor. Die Ladezeiten von Apps liegen bei ca. 2-4 Sekunden.

Neben den üblichen Dingen wie Muster, Passwort und Pin kann man auch den Fingerabdrucksensor benutzten. Dieser funktionierte bei unserem Test bei fast genau jedem zweiten Versuch.

Neben Wlan kann das Smartphone bis zu 150 mbit über LTE Cat 4 empfangen.

Wie auch beim Fingerabdrucksensor ist auch hier nicht die neuste Technik eingebaut aber in dieser Preisklasse auf jeden Fall besonders.

Es sind auch zwei Sim Karten möglich. So könnt ihr z.B. einen günstigen Telefonie Vertrag bei der Telekom und einen günstigen Internet Vertrag bei Vodafone gleichzeitig nutzten. Andere Hersteller sollten diese geniale Funktion auch häufiger einbauen, wenn man es einmal hatte will man nicht mehr ohne.

Neben einem 2.500 mAh Akku, welcher für einen Tag bei normaler Nutzung reicht ist ein MicroSD Slot verbaut. Dieser ergänzt die 16 GB Speicher, welche für einen normalen Nutzter meistens ausreichen.

Das Fazit:

Für Leute, die aufwendige 3D Spiele zocken wollen, ist das Handy nichts, genauso für Leute die gerne Fotos machen. Wer aber auch mit etwas langsamerer Performance leben kann wird mit dem Handy sicherlich zufrieden sein!

Hier sind noch ein paar Beispielbilder. Bitte klicke auf ein Bild, um es richtig anzuzeigen. Wir arbeiten noch an einer besseren Lösung.


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